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Thursday Oct 23, 2025
Thursday Oct 23, 2025
Der Herbst bietet nicht nur ein buntes Spektakel natürlicher Erscheinungen: Mit der Obsternte, der Weinlese oder dem Erntedankfest ist die Zeit zwischen Sommer und Winter auch von Anlässen geprägt, die Menschen zusammenbringen.
Johann Gaudenz Freiherr von Salis-Seewis (1762–1834) hat die Erscheinungen des Herbstes in einem Gedicht beleuchtet – hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.
Bild von Salih Altuntaş via Pixabay.
Thursday Oct 16, 2025
Thursday Oct 16, 2025
Ob im Staat, in der Firma oder im Verein: Wer an der Spitze von Menschen steht, befindet sich in einer machtvollen Position. Dessen Wort hat Gewicht und danach haben sich die anderen zu richten. Der Weg zum Missbrauch der Macht ist je nach Organisationsstruktur nicht weit.
Betty Paoli (1814–1894) hat in einem Gedicht an Führungskräfte appelliert, das ich für dich eingesprochen habe.
Bild von Goumbik via Pixabay.
Thursday Oct 09, 2025
Thursday Oct 09, 2025
Nachts sind alle Katzen grau, besagt ein Sprichwort. Ob dem wirklich so ist, sei dahingestellt. Auf jeden Fall lässt das Licht des Mondes die Dinge anders erscheinen als am Tage.
Wilhelmine Gräfin Wickenburg-Almásy (1845–1890) hat in einem Gedicht dieses Licht studiert, das ich für dich eingesprochen habe.
Bild von Melmak via Pixabay.
Thursday Oct 02, 2025
Thursday Oct 02, 2025
Ewig jung zu sein, ist seit Jahrhunderten ein Traum vieler Menschen. Dem entgegen stellt sich die Milde und Weisheit, die viele Betagte als Vorzug des Alters angeben.
Eduard Bauernfeld (1802–1890) hat in einem Gedicht den Blick zurück in die Jugend gewagt, das ich für dich eingesprochen habe.
Bild von NoName_13 via Pixabay.
Thursday Sep 25, 2025
Thursday Sep 25, 2025
Spätestens seit dem Märchen der Gebrüder Grimm über den «Froschkönig» ist die literarische Beziehung zwischen einem Frosch und einem Mädchen Forschungsgegenstand und im kollektiven Bewusstsein verankert.
Elisabeth Kulmann (1808–1825) hat in einem Gedicht diese beiden Protagonisten auftreten lassen, das ich für dich eingesprochen habe.
Bild von SimoneVomFeld via Pixabay.
Wednesday Sep 17, 2025
Wednesday Sep 17, 2025
Gemäss einer mittelalterlichen Legende soll der Rabbi Löw im Prag des 16. Jahrhunderts einen Diener aus Lehm zur Verteidigung der Juden vor Intriganten erschaffen haben. Diesen sogenannten Golem konnte er zum Leben erwecken, indem er ihm den Schem, ein Zettel, worauf der Name Gottes geschrieben war, in den Mund legte.
Detlev von Liliencron (1844–1909) hat die Erschaffung dieser Gestalt in einer Ballade kritisch beleuchtet – hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.
Bild von Nicolas Debray via Pixabay.
Wednesday Sep 10, 2025
Wednesday Sep 10, 2025
Es sei ein guter Blitzableiter, Gedichte zu schreiben. Diesen Rat empfing Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837–1898), auch bekannt als Sisi, von der rumänischen Königin. Zeitlebens dichtete sie, die schon früh ihre lyrische Ader entdeckte, auch zu therapeutischen Zwecken.
Eines ihrer Gedichte wird hier vorgetragen – von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.
Bild von MomentMal via Pixabay.
Thursday Sep 04, 2025
Thursday Sep 04, 2025
«Erst die Arbeit dann das Vergnügen» oder «Ora et labora» («Bete und arbeite»): Die abendländische Geschichte ist durchzogen von der Vorstellung davon, dass die Arbeit oder der Beruf ein Dienst an sich selbst, der Gemeinschaft oder Gottes Schöpfung sei. So habe schon letzterer erst nach der Erschaffung der Erde, das heisst nach getaner Arbeit, am siebten Tage geruht.
Dorothea Schlegel (1764–1839) hat diesen Grundsatz aus kindlicher Perspektive in einem Gedicht beleuchtet – hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.
Bild von Thomas G. via Pixabay.
Thursday Aug 28, 2025
Thursday Aug 28, 2025
Der Parnass gilt in der griechischen Mythologie als Hort der Kunst. Welche Kunst schön ist, darüber scheiden sich die Geister, ebenso darüber, ob Kunstwerke, die von moralisch schlechten Menschen oder gar Straftäter:innen stammen, für gut befunden werden dürfen.
Carl Spitteler (1845–1924) hat eine Position dazu in einem Gedicht geschildert – hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.
Bild von Snap_it via Pixabay.
Wednesday Aug 20, 2025
Wednesday Aug 20, 2025
Am 20. August 1925 stirbt der Schriftsteller Jakob Christoph Heer in Zürich. Zeitlebens galt der 1859 in Töss Geborene als einer der wichtigsten Heimatdichter. Neben seinen Romanen, die Rekordauflagen erreichten, schrieb er unter anderem auch Lyrik in zürichdeutscher Mundart.
Ein Gedicht, in dem er das Heimkommen thematisiert, wird hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.
Foto von Your DSLR via Pixabay.
